ANTLITZ
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Dr. Heinrich Wilhelm Schüßler,


geboren am 21.August 1821-1898, studierte an den medizinischen Fakultäten in Paris, Berlin und Prag.

Zuerst arbeitete Dr. Schüßler als Homöopath, doch war er bald mit dieser Heilweise unzufrieden. Er suchte eine noch einfachere und ging dabei den "Betriebsstörungen", die wir allgemein "Krankheit" nennen, auf den Grund. Er fand heraus, dass sich die meisten auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen ließen. Er entdeckte, dass es sich um einen spezifischen Mangel innerhalb der Körperzellen handelt.

Der Zellforscher Rudolf Virchow formulierte folgenden Satz: „Die Krankheit des Körpers ist gleich der Krankheit der Zelle.“ Bei Schüßler werden die Betriebsstoffe "Funktionsmittel" genannt. Sind sie nicht ausreichend vorhanden, ist der Organismus gezwungen, seinen Betrieb auf Sparflammezu setzen. Wenn es zu großen Mängeln kommt, sind einzelne Vorgänge im Körper nicht mehr möglich. Der Betrieb wird systematisch eingeschränkt. So entpuppt sich der Mangel an einem Mineralstoff im Sinne eines Funktionsmittels als zentrales Problem bei jenen Betriebsstörungen, die wir als Krankheit beschreiben. Der Organismus kompensiert das Defizit an Betriebsstoffen indem er zunächst die Depots leert. Also sich an Haaren, Haut und Zähnen bedient, es dann aber zwingend zu Mangelsituationen bei den Betriebsstoffen kommt. Dr. Schüßler wusste als Arzt, dass die Mineralstoffe, wenn sie pur gegeben werden, für den Organismus eine Belastung darstellen können. Wenn Eisen- und Magnesiumpräparate oder Calciummittel zu lange und unkontrolliert genommen werden, können Nebenwirkungen entstehen. Dr. Schüßler hat auf diesen Tatbestand mehrfach hingewiesen: „Um Schaden zu Verhüten und um die Mittel aufnahmefähig für die Zelle zu machen, müssen die selben Mineralstoffe verdünnt werden.“ Die verdünnten Mineralstoffe können durch die winzigen Öffnungen der Zellwand hindurch gelangen. Neueste Forschungen ergaben: Der Austausch von Mineralstoffen zwischen der Zelle und der sie umgebenden Flüssigkeit ist nur im Molekularbereich möglich. Sind die Mineralstoffe so weit verdünnt, dass die Moleküle einzeln vorhanden und in der Zusammensetzung so sind, wie der Organismus sie braucht, gehen sie sofort in die Zelle ein oder werden in die Speicher (Depots) eingelagert.

Die Mineralstoffe (Funktionsmittel) können optimale Unterstützung bei Psychotherapien erbringen. Sie leisten Prävention in vielen Lebenssituationen, sie können sogar in der äußeren Anwendung (Salben-Bäder-Mineralstoffauflagen usw.) unterstützend wirken. Sie können unser tägliches Leben unterstützen, in Form von Kuren des Wohlfühlens, der Entgiftung und der Entschlackung. Die Schüßler-Salze können selbstverständlich neben Arzneimitteln und anderen Heilweisen - auch Homöopathie oder Blütenessenzen nach Dr. Bach - eingenommen werden. Da sie dem Organismus fehlende Betriebsstoffe zuführen, unterstützen sie die andere Heilweise.

Leonie von Cisewski - Mineralstoffberatung und Antlitzanalyse